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Lensbaby im Eigenbau - Autor: Kersten Kircher 13.11.2007. 22:33
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| Lensbaby im Eigenbau  Die Idee war schnell geboren mit dem Lensbaby es selber zu bauen, nur für die ersten versuche sollte es nicht zu teuer sein. Also bin ich auf die Suche im Netz gegangen, in der FC bin ich fündig geworden, die Links zu den verschiedenen Seiten sind am Ende zu finden. Dann sollte es noch eine bisher nicht gesehene Eigenschaft haben, das Feststellen einer Position und noch besser eine Friktion. Dies wurde mittels dieses Gelenkarmes erreicht, hier kann über die Flügelmutter die Friktion eingestellt werden von allen drein Gelenkpunkten, bis hin zur Festlegung. Dieser Gelenkarm ist in seinem Ursprung für Messuhren in der Metallverarbeitung. Zu kaufen gibt es sie bei eBay und kosten so ca. 30 Euro (2006)
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 Diese Kamera gibt es bei eBay sehr günstig zu kaufen, ich hatte das Glück sie für ein Euro plus Porto ersteigern zu können. Die Optik ist nicht gerade sehr ideal für jemanden wie mich der Weitwinkel über alles liebt. Aber für einen Anfangsversuch sehr gut geeignet. Man könnte auch eine Optik aus einem Vergrösserer verwenden, nur dies hat keine Blende zu einstellen. Nun braucht man noch einen Anschluss an die Kamera selber, da kann man einen T2 Anschluss oder ein Adapter M42 auf die Kamera verwenden, so habe ich es gemacht, oder aus einer alten Optik den Anschluss verwenden.
Der Bau war recht einfach, ich habe den Balgen aus der alten Kamera rausgelöst und die Optik vom Deckel gelöst. Dann habe ich eine Kunststoffplatte genommen in sie ein 42mm Loch gefräst, an einer Seite für den Gelenkarm eine Lasche gelassen und dann den Balgen mit Sekundenkleber auf die eine und den Adapter auf die andere Seite geklebt. Einzelheiten zur Erstellung der Platte spare ich mir hier an dieser Stelle.  Diese so von mir erstellte Variante passt nicht an meine Canon 10D, sondern nur an die 1DMKII, was für mich aber weiter kein Problem darstellt. Ganz schnell stellte sich heraus das noch eine Haltegriff her muss, dieser stellt aber in seiner hier gezeigten Version nicht unbedingt das Ideal dar und muss noch stark verbessert werden.
Das Fotografieren ist eine richtige Übungssache und nicht so einfach wie man erst denkt. Was man sehr schnell feststellt ist die Tatsache das etwas zu Scharfstellen fehlt, ideal ist hier ein Chip der der Kamera eine Autofocusoptik vorspielt und somit die Kamerainterne Elektronik zur Scharfstellung frei gibt, diesen gibt es zur Zeit bei eBay zu kaufen, ich werde vielleicht die Optik damit ausstatten. Als sehr praktisch erweist sich die Friktion, sie erlaubt ein sehr feinfühliges einstellen und was noch viel wichtiger ist, die Einstellung bleibt erhalten und kann auch festgelegt werden, so das man Wiederholungsbilder machen kann. Die einstellbare Blende ist von grossem Vorteil, denn bei Offenblende ist die Abbildungsleistung nicht das was wir heute von einer Optik erwarten. Durch abblenden kann sie aber doch um einiges erhöht werden. Hier nun einige Bilder als Beispiel:
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| © Kersten Kircher |
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